REDscan
R3Dscan Infrarot-Scanner
Scannt transparente, dunkle und reflektierende Oberflächen ohne Einsprühen und Markenkleben
60 s
bis zum Messergebnis
0
Vorbehandlung nötig
300 Hz
Bildaufnahmefrequenz
PAT.
patentiertes Verfahren

3D-Infrarot-Scanner R3Dscan

R3Dscan scannt ein Modellauto

Der R3Dscan ist ein 3D-Infrarot-Scanner der eine völlig neue Methode zur Erfassung von Oberflächendaten einsetzt. Anders als herkömmliche Streifenprojektionssysteme analysiert er nicht die Reflexion, sondern die vom Messobjekt absorbierte Wärmeenergie. Damit lassen sich transparente, dunkle und reflektierende Oberflächen präzise digitalisieren, ganz ohne Einsprühen oder Markenkleben. In der robotergeführten Variante lässt sich der Scanner direkt in die Fertigungslinie integrieren und prüft Form, Lage und Position von Objekten im Produktionstakt.

Das Infrarot-Messverfahren

Konventionelle Streifenprojektionssysteme stoßen bei transparenten, spiegelnden oder schwarzen Oberflächen schnell an ihre Grenzen. Um verwertbare Messergebnisse zu erzielen, muss das Messobjekt aufwendig vorbehandelt werden, etwa durch Einsprühen mit Anti-Glare-Spray oder das Aufkleben von Positioniermarken. Diese zeitaufwendige Vorgehensweise ist jedoch für eine schnelle Qualitätskontrolle im Produktionstakt nicht geeignet.

Der R3Dscan geht einen grundlegend anderen Weg. Das System strahlt mit einem aufgeweiteten Laserstrahl auf die Objektoberfläche und erwärmt diese in einem Streifenmuster um wenige zehntel Grad Kelvin. Anstatt die Reflexion auszuwerten, analysiert der R3Dscan die vom Objekt absorbierte Wärmeenergie und weist sie mithilfe eines Infrarotdetektors nach. Da die Oberflächenbeschaffenheit für dieses patentierte Verfahren keine Rolle spielt, lassen sich transparente, dunkle und reflektierende Oberflächen präzise und ohne jede Vorbehandlung digitalisieren. Darüber hinaus zeigt das System keinerlei Empfindlichkeit gegenüber Umgebungslicht oder Temperaturschwankungen und liefert unter allen Bedingungen zuverlässige Messergebnisse.

SCHRITT 01

Erwärmen

Ein aufgeweiteter Laserstrahl erwärmt die Oberfläche in einem Streifenmuster um wenige zehntel Grad Kelvin.

SCHRITT 02

Absorbieren

Das Messobjekt absorbiert die Wärmeenergie, unabhängig von Transparenz, Farbe oder Spiegelung.

SCHRITT 03

Erfassen

Ein Infrarotdetektor weist die Wärmeverteilung nach und erzeugt daraus präzise 3D-Daten.

Konventionell vs. R3Dscan

Konventionelle Systeme

Reflexion

Konventionelle Systeme analysieren die Reflexion von projiziertem Licht. Bei transparenten, spiegelnden oder schwarzen Oberflächen liefern sie keine zuverlässigen Ergebnisse. Eine aufwendige Vorbehandlung durch Einsprühen oder Markenkleben ist zwingend erforderlich.

R3Dscan Infrarot

Wärmeenergie

Der R3Dscan analysiert nicht die Reflexion, sondern die vom Objekt absorbierte Wärmeenergie. Transparente, dunkle und reflektierende Oberflächen werden präzise erfasst, ganz ohne Vorbehandlung. Das Verfahren ist unempfindlich gegenüber Umgebungslicht und liefert unter allen Bedingungen zuverlässige Ergebnisse.

R3Dscan mit blauer Figur zur Groesseneinordnung

Was den R3Dscan auszeichnet

Kein Einsprühen notwendig
Kein Markenkleben erforderlich
Transparente, dunkle und reflektierende Oberflächen problemlos messbar
Unempfindlich gegenüber Umgebungslicht
Direkt in die Fertigungslinie integrierbar
Robotergeführte Variante verfügbar
Messergebnis in 60 Sekunden
Geeignet für Leichtbaumaterialien wie CFK und GFK
Keine Empfindlichkeit gegenüber Temperaturschwankungen
Patentiertes Messverfahren von Aimess

Einsatzbereiche des R3Dscan

Automobilfertigung

Der R3Dscan ermöglicht erstmals die inline-automatisierte Vermessung transparenter Bauteile wie Scheinwerfer direkt im Fertigungstakt. Form, Lage und Position werden vollautomatisch geprüft und das Ergebnis liegt in 60 Sekunden vor.

Leichtbau & Faserverbundwerkstoffe

Für die Inspektion von CFK, GFK und anderen Leichtbaumaterialien bietet der R3Dscan eine effiziente Lösung. Geometrie, Faserbrüche und Oberflächenqualität werden zuverlässig erfasst und nahtlos in den Produktionsprozess integriert.

Qualitätssicherung & Serienproduktion

In der Großserienfertigung ermöglicht der R3Dscan eine 100-Prozent-Kontrolle im Produktionstakt. Ohne Vorbehandlung und ohne Unterbrechung des Fertigungsflusses.

Technische Daten

Technische Daten — R3Dscan
Auflösungbis zu 1920 x 1536 Pixel
Sichtfeld90 x 70 mm bis 250 x 250 mm
Bildaufnahmefrequenz300 Hz
Belichtungszeit0,5 s (je Einzelaufnahme)
Abtastrate0,3 MPOINTS/15 s (1,2 MPOINTS/15 s mit Megapixel-Kamera)
Genauigkeit1/5.000 der Diagonale des Messbereichs gemäß VDI 2634
LaserartCO₂
Laserschutzklasse1
CAD-DatenvergleichIGES, STEP oder nach Kundenanforderung
Gewicht Gesamtsystemca. 30 kg
Stromversorgung100 bis 240 Volt AC
UmgebungsbedingungenKeine Anfälligkeit für Umgebungslicht

R3Dscan mit Roboteranbindung

R3Dscan auf orangem KUKA-Roboterarm

Der R3Dscan ist in einer robotergeführten Variante erhältlich und lässt sich direkt in bestehende Fertigungslinien integrieren. So werden Bauteile vollautomatisch im Produktionstakt geprüft, ohne den Fertigungsfluss zu unterbrechen. Erstmals ist es damit möglich, transparente, spiegelnde und schwarze Oberflächen inline und ohne jede Vorbehandlung automatisiert zu vermessen.

  • Direkte Integration in die Fertigungslinie
  • Vollautomatische Prüfung im Produktionstakt
  • Kein Unterbrechen des Fertigungsflusses
  • Geeignet für transparente, spiegelnde und schwarze Oberflächen
  • Messergebnis in 60 Sekunden
  • Kompatibel mit gängigen Robotersystemen wie KUKA

Im Einsatz

Im robotergeführten Betrieb prüft der R3Dscan Bauteile vollautomatisch direkt in der Fertigungslinie. Der Ausschnitt zeigt den Scanner am KUKA-Arm während einer laufenden Messung.

R3Dscan am KUKA-Arm im Einsatz
Carbon-Scanner am KUKA-Arm, Nahaufnahme

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  • Kein Einsprühen notwendig
  • Kein Markenkleben erforderlich
  • Patentiertes Messverfahren von aimess
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